

Heizen mit Holz wird immer beliebter
Hackschnitzelheizungen sind seit vielen Jahren vor allem in der Landwirtschaft, bei größeren Wohngebäuden sowie bei Nahwärmeanlagen etabliert. Mittlerweile sind auch kompaktere Anlagen erhältlich, die je nach Wärmebedarf und räumlichen Voraussetzungen für Einfamilienhäuser ausgelegt werden können. Ob eine Hackschnitzelheizung für ein bestimmtes Gebäude geeignet ist, sollte anhand des Wärmebedarfs, der vorhandenen Räumlichkeiten und der regionalen Brennstoffversorgung geprüft werden.
Holzhackschnitzel als Brennstoff
Holzhackschnitzel werden aus zerkleinertem Holz hergestellt. Je nach Herkunft und Qualität kommen beispielsweise Waldrestholz, Schwachholz aus der Durchforstung oder unbehandeltes Restholz aus der Holzverarbeitung zum Einsatz. Die Eigenschaften der Hackschnitzel können sich hinsichtlich Größe, Wassergehalt und Qualität unterscheiden.
Nicht jede Hackschnitzelheizung ist für sämtliche Brennstoffqualitäten geeignet. Deshalb ist bereits bei der Planung darauf zu achten, welche Hackschnitzelsortimente vor Ort verfügbar sind und für welche Brennstoffe der geplante Heizkessel zugelassen ist. Einige Anlagen können zusätzlich mit Pellets betrieben werden. Auch Kombikessel für unterschiedliche Holzbrennstoffe sind erhältlich.
Anforderungen an Emissionen und Betrieb
Für Hackschnitzelfeuerungen gelten in Deutschland gesetzliche Anforderungen an die zulässigen Emissionen. Für entsprechende Feuerungsanlagen sind insbesondere die Vorgaben der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) zu beachten. Welche Anforderungen konkret gelten, hängt unter anderem von der Art und Leistung der Anlage sowie vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme ab.
Vor der Installation sollten deshalb die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen mit einem Fachbetrieb und gegebenenfalls dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger abgestimmt werden. Auch die Anforderungen an Schornstein, Abgasführung und Anlagenbetrieb sollten bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Kosten einer Hackschnitzelheizung
Bei einer Hackschnitzelheizung entstehen neben den Kosten für den Heizkessel weitere Aufwendungen für Brennstofflager, Austragungs- und Fördertechnik, Pufferspeicher, Schornstein sowie Montage und Inbetriebnahme. Dadurch kann die Investition höher ausfallen als bei kompakteren Heizsystemen.
Als grobe Orientierung werden für eine Hackschnitzelheizung häufig Investitionskosten im mittleren fünfstelligen Eurobereich genannt. Die tatsächlichen Kosten hängen jedoch stark von Heizleistung, Gebäudegröße, Lagerkonzept, baulichen Voraussetzungen und dem Umfang der erforderlichen Installation ab. Eine belastbare Kalkulation ist daher erst nach einer individuellen Planung möglich.
Neben den Anschaffungskosten sollten Hausbesitzer auch die laufenden Kosten betrachten. Dazu zählen insbesondere Brennstoff, Wartung, Schornsteinfegerarbeiten, Strom für die Anlagentechnik und gegebenenfalls Kosten für Reparaturen.
Für wen eignet sich eine Hackschnitzelheizung?
Eine Hackschnitzelheizung kann insbesondere dann interessant sein, wenn ausreichend Platz für die Brennstofflagerung vorhanden ist, Hackschnitzel regional verfügbar sind und ein entsprechender Wärmebedarf besteht. Bei größeren Gebäuden und landwirtschaftlichen Betrieben können die Voraussetzungen häufig günstiger sein als in einem klassischen Einfamilienhaus.
zurück
Wirtschaftliche Wärmeversorgung mit Hackschnitzelheizung
Eine Hackschnitzelheizung nutzt aufbereitetes Holz in Form von Holzhackschnitzeln zur Wärmeerzeugung. Sie gehört wie die Pelletheizung zu den automatisch beschickten Biomasseheizungen und kann insbesondere bei Gebäuden mit höherem Wärmebedarf eine interessante Heizlösung sein. Im Vergleich zu anderen Heizsystemen sind jedoch neben den Anschaffungskosten auch der Platzbedarf für Brennstofflagerung, die Anlieferung und die erforderliche Fördertechnik zu berücksichtigen.Hackschnitzelheizungen sind seit vielen Jahren vor allem in der Landwirtschaft, bei größeren Wohngebäuden sowie bei Nahwärmeanlagen etabliert. Mittlerweile sind auch kompaktere Anlagen erhältlich, die je nach Wärmebedarf und räumlichen Voraussetzungen für Einfamilienhäuser ausgelegt werden können. Ob eine Hackschnitzelheizung für ein bestimmtes Gebäude geeignet ist, sollte anhand des Wärmebedarfs, der vorhandenen Räumlichkeiten und der regionalen Brennstoffversorgung geprüft werden.
Holzhackschnitzel als Brennstoff
Holzhackschnitzel werden aus zerkleinertem Holz hergestellt. Je nach Herkunft und Qualität kommen beispielsweise Waldrestholz, Schwachholz aus der Durchforstung oder unbehandeltes Restholz aus der Holzverarbeitung zum Einsatz. Die Eigenschaften der Hackschnitzel können sich hinsichtlich Größe, Wassergehalt und Qualität unterscheiden.
Nicht jede Hackschnitzelheizung ist für sämtliche Brennstoffqualitäten geeignet. Deshalb ist bereits bei der Planung darauf zu achten, welche Hackschnitzelsortimente vor Ort verfügbar sind und für welche Brennstoffe der geplante Heizkessel zugelassen ist. Einige Anlagen können zusätzlich mit Pellets betrieben werden. Auch Kombikessel für unterschiedliche Holzbrennstoffe sind erhältlich.
Anforderungen an Emissionen und Betrieb
Für Hackschnitzelfeuerungen gelten in Deutschland gesetzliche Anforderungen an die zulässigen Emissionen. Für entsprechende Feuerungsanlagen sind insbesondere die Vorgaben der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) zu beachten. Welche Anforderungen konkret gelten, hängt unter anderem von der Art und Leistung der Anlage sowie vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme ab.
Vor der Installation sollten deshalb die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen mit einem Fachbetrieb und gegebenenfalls dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger abgestimmt werden. Auch die Anforderungen an Schornstein, Abgasführung und Anlagenbetrieb sollten bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Kosten einer Hackschnitzelheizung
Bei einer Hackschnitzelheizung entstehen neben den Kosten für den Heizkessel weitere Aufwendungen für Brennstofflager, Austragungs- und Fördertechnik, Pufferspeicher, Schornstein sowie Montage und Inbetriebnahme. Dadurch kann die Investition höher ausfallen als bei kompakteren Heizsystemen.
Als grobe Orientierung werden für eine Hackschnitzelheizung häufig Investitionskosten im mittleren fünfstelligen Eurobereich genannt. Die tatsächlichen Kosten hängen jedoch stark von Heizleistung, Gebäudegröße, Lagerkonzept, baulichen Voraussetzungen und dem Umfang der erforderlichen Installation ab. Eine belastbare Kalkulation ist daher erst nach einer individuellen Planung möglich.
Neben den Anschaffungskosten sollten Hausbesitzer auch die laufenden Kosten betrachten. Dazu zählen insbesondere Brennstoff, Wartung, Schornsteinfegerarbeiten, Strom für die Anlagentechnik und gegebenenfalls Kosten für Reparaturen.
Für wen eignet sich eine Hackschnitzelheizung?
Eine Hackschnitzelheizung kann insbesondere dann interessant sein, wenn ausreichend Platz für die Brennstofflagerung vorhanden ist, Hackschnitzel regional verfügbar sind und ein entsprechender Wärmebedarf besteht. Bei größeren Gebäuden und landwirtschaftlichen Betrieben können die Voraussetzungen häufig günstiger sein als in einem klassischen Einfamilienhaus.
zurück


